(Eine etwas andere Tour von Toronto).
Der CN-Tower:
Das Wahrzeichen von Toronto, laengere Zeit mit 533 Meter (1,815 Fuss) als hoechtes freistehendes Gebaeude der Welt angesehen, wird fast immer als Haupt-Attraktion der Stadt angepriesen. Aber die Aussicht ist um so interessanter, wenn man zuerst einen guten Teil der Stadt gesehen hat Es gibt Perspektive wenn man sagen kann: “Oh, da waren wir ja schon; so sieht das also von oben aus!”.
Ganz mutige Besucher sollten die Treppe ueber der Aussichts-Plattform, dem sieben-stoeckigen “Sky Pod” herauf klimmen bis fast in die Spitze. Hier merkt man die Schwingungen des Turms, kann sich an den Zentral-Pfeiler klammern oder sich direkt an die dicken Scheiben heran wagen. Nur ist die Treppe nicht immer geoeffnet, wenn der
Wind zu stark ist. Aber die zwei Gegengewichte (je 10 Tonnen) verhindern, dass der Turm zu stark schwingt. Im Sky Pod ist es etwa ein Meter, an der Antenne etwa 2 Meter. Er kann Stuermen bis zu 440 km/h wiederstehen, und die hat es in Toronto noch nie gegeben.
http://www.ieee.ca/millennium/cntower/CN_Tower.pdf
Sehenswert, aber auch zeitverschwendend:
Jede Stadt hat ihre Sehenswuerdigkeiten, aber selten hat ein Besucher genuegend Zeit, um sie alle zu besichtigen. Das trifft natuerlich besonders auf Plaetze wie Museen, Kunstgallerien, Zoos, Film- und Schauspiel-Theater, Opernhaeuser und vieles andere zu. Wer an diesen Interesse hat, sollte sie natuerlich in seine Zeit- und Kosten-Plaene enfuegen. Zoos sind bei uns immer “drin”, und wer kann z.B. New York besuchen und die Metropolitan Opera ignorieren, oder in Paris das Moulin Rouge? [den kompletten Artikel lesen …]
Die Unterwelt von Toronto:
Toronto ist gluehend heiss im Sommer, eiskalt im Winter. Die Schluchten zwischen den Wolkenkratzern fangen Hitze und Kaelte, und die Enge der Strassen im Zentrum sowie der starke Verkehr macht den Aufenthalt auf den Gehwegen nicht gerade angenehm. Der “P-A-T-H Walkway” in der Innenstadt loest beide Probleme. Er ist einzigartig und wird vom “Guinness Book of Records” als der groesste Untergrund Shopping-Komplex in der Welt anerkannt. Ein grosser Teil der Innenstadt wird durch ein Netzwerk von Tunneln mit insgesamt 17 Meilen (28 Kilometer) Laenge verbunden, die als Shopping-Strassen ausgelegt sind, mit etwa 1,200 Shops, zahlreichen Restaurants, Film-Theatern und anderen Diensten. Mehr als 5,000 Angestellte arbeiten hier taeglich unter der Stadt.
Dieses “Underground Shopping Center” ist mit 371,600 qm groesser als das West Edmonton Mall Shopping Center (350,000 qm). Man braucht eine “Strassen-Karte”, um sich in dieser unterirdischen Stadt zurecht zu finden:
http://www.toronto.ca/path/pdf/path_brochure.pdf
Die Tunnel, kurz “The Path” (der Pfad) genannt, verbinden mehr als 50 Buero-Gebaeude miteinander, vom Metro Convention Center im Sueden bis zum Atrium noerdlich der Dundas Street, und von der John Street im Westen bis zur Yonge Street im Zentrum der Stadt. Er ist zugaenglich von 20 Park-Garagen, 2 grossen Waren-Haeusern, 6 der grossen Hotels, 5 Subway-Stationen und dem Bahnhof Union Station. Ausserdem kann man zahlreiche Touristen-Attraktionen ebenfalls durch den Path erreichen, wie z.B. den CN Tower, die Hockey Hall of Fame, die Roy Thompson Hall, die City Hall, das Air Canada Center und mehrere der bekannten Theater Toronto’s.
Der “Path” hatte seinen Anfang in 1900, als Timothy Eaton seine zwei Warenhaeuser auf beiden Seiten der Queen Street durch einen Tunnel verband. In den letzten 40 Jahren wurde mit jedem neuen Gebaeude auch ein neuer Tunnel-Abschnitt eroeffnet. Zuerst musste man noch teilweise auf den Strassen von einem Abschnitt zum anderen laufen, aber etwa seit 1990 ist das nicht mehr notwendig, denn der “Path” ist seitdem zu einer Einheit zusammen gefasst worden. [den kompletten Artikel lesen …]
“Was kann man in Toronto / Kanada als Besucher sehen und machen?” ist eine der am meisten gestellten Fragen von allen Reisenden, die den Osten Kanada’s – spezifisch Ontario – besuchen wollen. Die all-umfassende Antwort darauf waere natuerlich: man kann alles machen, was man sich wuenscht und leisten kann, aber man kann niemals alles sehen, wenn man hier nur kurze Zeit verweilt. Selbst nach mehr als 50 Jahren in Toronto und seiner Umgegend haben wir noch nicht alles gesehen, was diese erstaunliche Stadt bietet. Fangen wir also zuerst einmal mit einigen unserer persoenlichen Lieblingsplaetze an. Voraus aber erst einmal eine sehr wichtige Frage:
Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?
Die schnellste – aber auch teuerste – Moeglichkeit ist mit einer Limousine ($ 56.50) oder einem Taxi ($ 52.00). Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Der Airport Express Bus kostet $ 21.50 und ist in etwa 40 Minuten am Fairmount Royal York Hotel. Mit dem “Public Transit” kostet es $ 7.70, dauert jedoch mindestens 70 Minuten, zuerst mit dem Bus vom Flughafen bis zur Yorkdale oder York Mills Station, dann mit der “GO-Train” (GO = Government of Ontario) zur Union Station. Mit TTC Bussen, und dreimaligem Umsteigen an den Kipling und Spadina Haltestellen dauert es ebenfalls etwa 70 Minuten und kostet $ 3.00.
Oeffentliche Verkehrsmittel der Stadt:
Toronto hat ein sehr gutes und ausgepraegtes Verkehrsnetz mit der Toronto Transit Commission (TTC), welche die “Subways” (U-Bahnen) Strassenbahnen, die Busse und auch die Faehren zu den Toronto Islands operiert. Die Subway hat 4 verschiedene Routen, die zentrale Yonge-University-Spadina mit 32 Stationen, und die Bloor-Danforth im Osten mit 31, die Scarborough in Nordosten mit 6, und die Sheppard im Norden mit 5 Stationen. Die Bus-Routen sind zu zahlreich, um sie hier aufzufuehren. Einzel-Tickets kosten $ 3.00 auf allen verkehrsmitten und schliessen “Transfers” (Umsteige-Scheine ein. Wichtig zu wissen: Einzel-Tickets muessen mit “exact cash” bezahlt werde. Die Fahrer duerfen kein Wechselgeld geben. [den kompletten Artikel lesen …]