Container-Einwanderung nach Kanada

von Peter Iden

Die 10 Container-Gebote für die Einwanderung nach Kanada

Viele Einwanderer nehmen heutzutage fast ihren gesamten Haushalt mit nach Kanada. Andere wiederum verschleudern ihren Haushalt im Heimatland und beschraenken ihre Mitbringsel auf eine oder mehrere Kisten. Diese „Gebote“ sind fuer diejenigen gedacht, die ihren Haushalt in einen 20-Fuss oder sogar 40-Fuss Container verstauen.

Es gibt bei der Eiwanderung mit Schiffs-Containern einige Tips, die zu beachten sind.

Wer ein paar Dollar sparen will, kann sich nach dem billigsten Preis umsehen, aber das ist meistens nicht der beste und billigste Weg, besonders wenn der deutsche Spediteur keine festen Geschaefts-Verbindungen in Kanada hat.

Die groesseren Firmen (Schenker, Kuehne und Nagel, Panalpina usw.) sind etwas teurer, aber sie sind hier in Kanada sehr weitgehend repraesentiert.

  1. Der Frachtbrief muss eine „Through Bill of Lading“ sein, d.h. er muss die „door-to-door“ Befoerderung beinhalten. Leider machen einige Leute immer wieder den Fehler, ihre Container- Sendung am Ankunfthafen in Kanada zu terminieren. Sie glauben, dass sie damit Geld sparen. Aber innerhalb der Stadtgebiete kostet die Anlieferung eines 20-foot Containers etwa $ 250, oder etwa $ 350 fuer einen 40-footer. Eine Anlieferung auf 150 km kann $ 750 und mehr kosten, dazu heute noch eine „Fuel Surcharge“ von 18% bis 27%.

  2. Private Container muessen persoenlich von den Eigentuemern durch den Zoll gebracht werden. Das kann und darf kein Spediteur machen, weil sich der Eigentuemer dem Zoll gegenueber als solcher ausweisen muss.

  3. Auf jeden Fall muss eine Liste mit dem Inhalt eines Containers vorhanden sein, falls der Zoll diese sehen will. Darauf brauchen allerdings nicht jedes Besteck, jedes Kleidungsstueck usw. separat aufgefuehrt werden, sondern eben nur „Kitchen- and tableware“, „used clothing“ usw.

  4. Groessere sowie elektrische und elektronische Geraete muessen separat aufgefuehrt werden, zusammen mit ihrem Gebrauchtwerten (used values). Der Import von Autos, Schusswaffen, Esswaren, Alkohol und anderen Sachen unterliegt separaten Regeln in Kanada.

  5. Eine sehr wichtige Frage an den Spediteur ist, wie lange man Container zum Ausladen zur Verfuegung hat. In den Stadtgebieten ist das meistens 24 Stunden, in weiter abgelegenen Ortschaften oft nicht laenger als zwei Stunden. Fuer Extra-Stunden muss man je nach Lokalitaet etwa $ 50 bis $75 pro Stunde bezahlen.

  6. Ebenfalls sehr wichtig ist die Frage, wo der Container waehrend des Entladens geparkt werden kann oder darf. Besonders in Stadtgebieten koennte es gesetzlich nicht gestattet sein, einen Container ohne Genehmigung am Strassenrand oder auf einem gemeinsamen Fahrweg abzustellen.

  7. Bei der Einwanderung vor dem Zeitpunkt, an dem der Container ankommt, wurde schon erwaehnt, dass man seine Inhalts-Liste bei der Einwanderung vom Zoll abstempeln laesst (als „goods to follow“).

  8. Auf jeden Fall sollte man niemals einen vollen Container laengere Zeit irgendwo unterstellen lassen. Die Lagergebuehren (Storage) liegen in vielen Faellen zwischen $ 75 und $ 200 pro Tag. Dazu kommen dann noch die Container-Miete (Demurrage) und andere Spesen, die sich zusammen auf Tausende von Dollars summieren koennen.

  9. Der beste Weg – sollte noch keine Wohnung vorhanden sein – ist sich einen der ueberall in Kanada vorhandenen „Storage Units“ zu mieten (Kostenpunkt in Toronto zwischen $ 150 bis $ 200 pro Monat, den Container dort hin bringen zu lassen und in die Storage Unit umzuladen. Eigentuemer muessen auf jeden Fall dabei sein.

  10. Der anliefernde Trucker ist absolut nicht verpflichtet, bei der Entladung zu helfen, aber wenn nicht genuegend Leute dafuer zusammen kommen, laesst ein Fuenfziger Dollar-Schein Wunder geschehen!

    Einige zusaetzliche Gebote: Man kann natuerlich seinen Haushalt selbst in einem Container verstauen. Aber das ist absolut nicht zu empfehlen, denn dazu gehoeren Experten. Die grossen Spediteure haben solche Leute, und auch die Materialien dafuer. Ausserdem koennte unsachgemaesse Verpackung im Falle von Transportschaeden ein Grund zur Ablehnung von Schadenersatz durch den Spediteur oder den Versicherer sein.

Falls ein Container tatsaechlich mit beschaedigtem Inhalt angeliefert wird, sollte er auf keinen Fall entladen werden, sondern sofort durch ein Mitglied oder Agenten des Spediteurs oder seiner Versicherungs-Firma begutachtet werden. Es ist sehr wichtig, eine Kopie des Gutachtens sofort bei seiner Ausstellung anzufordern.

Ein Schadens-Ersatz kann viele Monate in Anspruch nehmen, weil der Container auf seiner Ueberfahrt durch zahlreiche Firmen-Haende weiter gereicht wurde (von denen jede natuerlich die Schuld auf eine andere Partei abwaelzen will).

Peter Iden
Kanadischer Zoll-Spezialist
Brampton, Ontario, Kanada

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24 Kommentare

Iden Peter
Iden Peter 26. Dezember 2018 - 05:44

Fiete, der beste Weg, die besten Kosten zu erfragen ist mehrere der groesseren Fracht Firmen nach Angeboten zu kontaktieren. Die koennen erheblich varieren, je nach den angelaufenen Haefen oder den Entferungen des Inland-Transports. Je nachdem wo du dich niederlassen willst, aufjeden Fall sollte deine Sendung am naechsten Auslade- und Zollhafen enden. Inland Transport ist sehr teuer innerhalb Kanada und kann Tausende Dollars kosten, waehren Ausladung und Anlieferung z.B.innerhalb der Staedte wie Toronto nur zwei Hunderte oder weniger kostet. Am besten einen Kostenanschlag mit Lieferung inclusive (delivery included) annehmen. Noch ein Tip: Schicke deine Sendung ab, sodas sie etwa zur selben Zeit wie du ankommst, oder wenige Tage nachher. Vorherige Ankunft einer Sendung kann erhebliche Lagerkosten von Seiten der Frachtfirma aufsummieren. So oder so must du sie sowieso bei deiner Ankunft dem Zoll erklaeren. Fuer alle in Deutschland neu gekauften Sachen auf jeden Fall die Rechnung(en) bereit haben.

Beste Gruesse,

Peter Iden.

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Fiete 23. Dezember 2018 - 09:11

Ich gehöre zu den Leuten die allein mit dem nötigsten rüber wechseln. Es sind vielleicht zwei Paletten dicht gepackt … also so als ca Maß. Mein Kletter Equipment, Motorsägen, Gitarren etwas Elektronik und Klamotten und ein zerlegtes Fahrrad. Manche Seiten sagen das hier Luftfracht günstiger kommt als ein kleines Plätzchen im geteilten Container. Bin dankbar für Tipps Hinweise oder Angebote. Werde versuchen Ende Januar oder Anfang Februar die Sachen rüber zu schaffen

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Ronald Hübner 26. Juni 2018 - 21:46

Hallo Peter,
meine Frau und ich haben die Permanent Residence schon erhalten. Demnächst soll unser Hab un Gut mit dem Container verschifft werden. Ich möchte gern ein paar Flaschen Obstschnaps aus Österreich mitnehmen und im Container unterbringen. vielleicht 10 Flaschen oder so. Kann ich das einfach so ? Sollte ich das auf der Zollerklärung angeben ? Danke im Voraus für die Antwort.

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Parent, Vera 2. September 2016 - 16:01

Liebster Peter! Wir sind eine Familie (2 Eltern/4 Kinder) die nächstes Jahr im Sommer (zurück-wir sind beide Kanadier) nach Kanada ziehen. Wir ziehen dort aufs Land nach Kanada zwischen Trois Rivieres und Quebec. Jetzt wohnen wir sehr Schweiz nahe (Basel) in Biederthal, in Frankreich….. Wir haben einiges dass mitsoll. So meine Frage an Sie wie finde ich heraus wie dass alles läuft? Können Sie mir evtl. helfen? Wir haben eine Pferde Kutsche eine andere Pferde Kutsche (kleiner, und auseinandernehmbar)…Ein Paar Fahrräder… einiges an Hausrat und Möbel, ein Klavier, Pferde Zubehör, Werkzeuge, viele Bücher auch die alle mitsollen… Ich bedanke mich über Ihre Mithilfe !!… liebsten Gruss und bis bald… Vera Parent

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Peter Iden
Peter Iden 5. September 2016 - 20:37

Als Kanadier, also „Returning residents“, solltet ihr natuerlich keine Probleme
haben, euer Eigentum nach Kanada zurueck zu bringen.. Folgendes were hilfreich
fuer die Wiedereinreise:

Die allgemeinen Regeln einer Container-Verfrachtung hatte ich ja schon vor einigen
Jahren gegeben. Daran hat sich kaum etwas geaendert.

1) Eine Liste des wieder eingefuehrten Eigentums muss fast immer vorhanden sein,
speziell auch eine Liste der waehrend eurer Abwesenheit aus Kanada erstandenen Sachen,
mit Daten, Werten und Belegen wie Rechnungen.

2) Ihr muesst euch eine Spedition aussuchen, welche die Verpackung eures Eigentums in
den Container, besonders das Gefehrt, Klavier usw., fachmaessig ausfuehren kann. „Do-it-
youself“ spart zwar anfaenglich Geld, kann jedoch bei unfachgemaesser Verpackung zu
sehr hohen Zusatzkosten fuehren.

Wichtig auch, dass ihr eine Organisation wie DBSchenker anruft und von ihnen, wie auch
von etwa zwei anderen weltweit repraesentierten Organisationen, einen Kostenvoranschlag
anfordert.

Mehr kann ich I’m Moment nicht zufuegen, da wir als kommerzielle Customs Brokers keine
persoenlichen Sendungen abfertigen, wegen der vom Zoll erforderten persoenlichen
Repraesentation der Importer sowie der notwendigen Dokumente.

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Fabian 4. Juli 2016 - 21:38

Hallo Peter,
danke für deine Antwort. Schade das du hier keine Erfahrung hast. Im kurzen habe ich ein „approved letter“ für ein work permit, denn ich bei Ankuft in Kanada erhalten kann. Das ganze ist gültig für ein Jahr. Ich habe mich mal mit dem CBSA in Verbindung gesetzt und hoffe ich erhalte hier eine kompetente Antwort. Ich habe gesehen du wohnst in Brampton, da werde ich auch hinziehen.
Mal schauen was dabei raus kommt.

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Peter Iden
Peter Iden 2. Juli 2016 - 18:40

Fabian, ich bin Spezialist auf dem Zollgebiet, d.h. in der Einfuhr von kommerziellen Waren, habe jedoch keine Erfahrung, wie es bei einem work permit im Bezug auf die Einfuhr persoenlichen Eigentums steht. Du erwaehnst, dass du das „offizielle Dokument“ fuer den work permit hast, aber noch keinen work permit. Der Unterschied ist mir nicht klar, denn nach meinen wenigen Informationen uber dieses Thema darf man ohne work permit oder ohne permanent resident card kein persoenliches Eigentum einfuehren, weil der Zoll dann glaubt, dass man ohne Erlaubnis I’m Land bleiben will. Am besten waere es wohl, sich mit deiner Anfrage an einen Spezialist in Einwanderungssachen zu wenden.

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Fabian 30. Juni 2016 - 16:09

Hallo Peter,
dein letztes Kommentar ist für mich sehr interessant. Ich bin in einer ähnlichen aber nicht der gleichen Situation. Ich habe eine working holiday visa und damit ein einjähriges work permit. Dieses kann ich bis zum April 2017 bei der Einreise starten. Ich würde es aber natürlich erst antreten, wenn ich wirklich arbeit gefunden habe, so das ich länger in Kanada bleiben darf. Das heißt ich besitze das offizielle Dokument für das work permit, aber habe bei einreise noch kein work permit.
Hast du hier Erfahrungen? Ich werde mein Lebensmittelpunkt nach Kanada verlegen und diese Arbeitserlaubnis nur als Startpunkt wählen.
Sollte ich meine Waren erst nachschicken wenn ich das working permit angetreten habe? Hast du hier einen Tipp für mich? Ich habe selber nur ca. 1 cbm Güter die ich Überführen will.
Vielen Dank für dein Mühe und Zeit.
Fabian

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Peter Iden
Peter Iden 31. Mai 2016 - 17:51

Es ist nicht sinnvoll oder sogar unmoeglich, einen Container fuer eventuelle PR- oder Work-Permit-Empfaenger bereits vor Erteilung dieser Dokumente nach Kanada zu verschicken. Schon allein aus dem Grund, dass die Erteilung dieses Status aus (mir) unbekannten Gruenden verweigert werden koennte. Die Shipping Companies wuerden wahrscheinlich ohne irgend ein Dokument, welches die Zollabfertigung in Kanada garantiert, keine solche Container-Ladungen annehmen. Sollte eine Shipping Company sich trotzdem zum Versand des Containers bereit erklaeren, waere auf den gesamten Inhalt bei seiner Ankunft Zoll zu zahlen, basiert auf den dokumentierten Werten, soweit wie moeglich durch Quittungen belegt. Container mit Inhalten fuer moegliche PR-Empfaenger sollten entweder Deutschland zur selben Zeit wie die Auswanderer verlassen, oder etwas spaeter, in welchem Fall sie bei der Einreise als „Goods to Follow“ erklaert warden muessen, um zoll- und steuer-freie Einfuhr zu garantieren. Eine detaillierte Liste des Container-Inhalts ist fuer diesen Zweck benoetigt und muss vom Zoll bei der Einreise abgestempelt warden. Der Status deiner Stieftochter sowie ihrer Mutter als PR kann von dir nicht benutzt werden, um euren Container nach Kanada zu bringen.

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Claudia Braun 31. Mai 2016 - 04:04

Hallo Peter,
kann ich einen Container schicken lassen, ohne schon ein work permit oder eine PR zu haben? Meine Stieftochter lebt mit ihrer Mutter bei Saskatoon, die beiden haben die PR und wir möchten mit dem ganz normalen visitor Visa starten.
Viele Grüße, Claudia

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Peter Iden
Peter Iden 5. April 2013 - 22:16

Einfach und kurz, Manfred: die Regeln fuer „verbotene“ Importe fuer Ansiedler (immigranten) sind dieselben wie die fuer Besucher und aus dem Ausland zurueck kehrende Kanadier. Ich hatte diese bereits schon einmal zusammen erwaehnt in dem folgenden KanadaSpezialist Beitrag:
https://www.kanadaspezialist.com/2009/11/05/kanada-zoll-kanadische-zollerklaerung-besucher/973/
Gruss aus Brampton,
Peter Iden.

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Manfred 5. April 2013 - 18:47

Hallo Peter,

vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Peter gibt es denn eine Liste mit Sachen welche man einführen darf und welche nicht. Man liest ja sehr viel im Internet und nicht alles ist immer wirklich korrekt. Ich habe schon einiges und immer wieder unterschiedliche Meinungen gelesen. zum Fahrrad, Grill, Bettmatratzen uä.
Mit freundlichen Grüßen aus dem nch immer kaltem Berlin
Manfred

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Peter Iden
Peter Iden 4. April 2013 - 16:03

Solange du eine Liste der Haupt-Werkzeuge und -Maschinen zur Hand hast, wenn danach gefragt wird (was manchmal der Fall ist), und dann dem Zoll erklaerst, dass du als „Landed Immigrant“ eventuell spaeter eine selbststaendige Existenz aufbauen moechtest, solltest du keinerlei Probleme mit deinen handwerklichen Maschinen und Werkzeugen habe. Zu erwahnen waere auch, dass viele Handwerker es hier vorziehen, ihr eigenes Werkzeug zu benutzen. Deine Liste sollte diese als „Used Tools and Machinery“ kennzeichnen. Fallls dein Eigentum in einem Container geladen ankommt, musst du sowieso eine „Content-Liste“ beim Zoll vorweisen. Sollten sie separat (ohne Container) hier ankommen, bei der Einreise unbedingt dem Zoll eine Liste vorlegen und diese als Personal Goods to follow“ abstempeln lassen.
Gruss aus Brampton, Ontario,
Peter Iden (staatlich anerkannter lizensierter Zoll-Spezialist-Customs Broker)

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Manfred 4. April 2013 - 13:24

Hallo Peter,

bin heute auf Deine Homepage gestoßen und bin noch am durschstöbern. Viel Interessantes schon gefunden. Ich selbst möchte dieses Jahr nach Ontario auswandern. Beruflich war ich in Deutschland längere Zeit Selbstständig. Daher habe ich auch eine Menge an Werkzeugen und Maschinen. Kann ich diese uneingeschränkt nach Kanada einführen? Die meisten Maschinen ( Bohrmaschine,, Akku usw. sind ca 5 jahre alt. Ich weiß das ich diese mit einen Konverter in Kanada betreiben kann. Auch werde ich drt ins Angestelltenverhältnis wechseln. Daher die Frage ob ich das Werkzeug einführen kann. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Manfred

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Peter Iden
Peter Iden 28. Januar 2013 - 20:21

Hallo, Urban:
Deine Frage ist besser von einem Einwanderungs-Berater beantwortet. Ich wuerde da einen vorschlagen, der hier in Kanada einen sehr guten Ruf hat und ehemaliger Praesident der Association ist. Sein Name ist Gerd Damitz:
http://www.visascanada.com/company.php?select=profile
http://www.visascanada.com/company.php?select=Gerd
Als Spezialist in kanadischen Zollfragen (Customs Broker) bin ich dir gerne behilflich, was eine Container-Verschiffung von Hausrat usw. betrifft.
Beste Gruesse,
Peter Iden.

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Urban 27. Januar 2013 - 15:40

Hallo Peter,
wir wohnen in der Schweiz und sind schon einige Zeit daran gedanken zu machen nach Kanada auszuwandern. Habe mich schon um eine Stelle beworben in Winnipeg. Wie kann ich jetzt weiter gehen , wenn das Job -Angebot anschlägt.

Danke im voraus,

Urban

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Silke 4. April 2012 - 00:13

Hallo Peter,

weißt Du , ob ich einen Container einführen darf ohne ein working permit oder PR zu haben ? Wir haben Grundbesitz in Kanada und möchten schon nach Vancouver einreisen ehe wir die PR haben.
Im Prinzip müsste ich wissen, kann ich Dinge in einem Container einführen, kostet es Zoll und bekomme ich den zurück sobald ich die PR habe ?

Vielen Dank ,

Silke

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Silke Oldenburg 8. September 2011 - 11:13

Hallo Peter,
wie lange dauert so ein Containertransport von Deutschland nach Vancouver? Planen gerade unsere Auswanderung…Mein Mann ist Canadier, weißt Du, was unser Kind und ich noch an wichtigen Unterlagen benötigen? außer Visum natürlich. Weißt du, ob ich als Ehefrau automatisch eine Arbeitserlaubnis bekomme? Oder irgendwelche ultra wichtigen Tipps? Dinge, die wir in jedem FAll bedenken sollten, von denen wir bisher nichts gewusst haben? Die Menschen beim auswärtigen Amt sind leider schnell genervt und es dauert ewig, dort durchzukommen. Hoffe auf ein paar wertvolle Tipps von Dir. Danke im Voraus, Gruß Silke

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Peter Iden
Peter Iden 11. Januar 2011 - 16:43

Soweit ich weiss, koennen Frachtschiffe bis zu 12 Kabinen fuer Passagiere haben, bevor sie gezwungen sind, einen Arzt an Bord zu nehmen. Ob das auch fuer Container-Schiffe gilt, kann ich nicht sagen. Versuche einmal diese Adressen:
http://www.frachtschiff-reisen.net/
http://www.alexa.com/siteinfo/frachtschiff-reisen.net
http://www.grimaldi-freightercruises.com/freighter/england/htb.htm
Beste Gruesse,
Peter Iden.

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Lou 10. Januar 2011 - 18:10

hallo,
hat jemand eine idee, ob man sich auf einem containerschiff nach kanada überschiffen lassen kann, und wenn ja, mit welcher firma?
vielleicht habt ihr ja mal jemanden davon reden hören ..
vielleicht kann man als gegenleistung ja auch auf dem frachter arbeiten?

würd mich wahnsinnig übern tipp freuen !!!
1000 dank

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Logistiker 4. Dezember 2009 - 13:46

Achtet auf jeden Fall drauf, daß das Frachtangebot auf door-2-door lautet um versteckte Kosten zu vermeiden.
Einfach heißt das also: die Ware wird bei Euch abgeholt, Ihr verladet in einem festgelegten Zeitraum selbst (ggf. ist der Container gestellt und wird am nächsten Tag abgeholt) , der Container wird „vor der Tür“ am Ziel abgestellt und ihr könnt ihn wieder abladen 🙂

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Thomas Stünkel 4. Dezember 2009 - 11:47

Hallo Herbert,

ich würde mich sehr freuen, wenn Du Deine Erfahrungen hier auf KanadaSpezialist.com veröffentlichst!

Viele Grüße

Thomas

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Herbert Boenisch 4. Dezember 2009 - 11:41

Hallo Peter,
im Prinzip kann ich Dir nur zustimmen, wir haben unseren Container im April 2009 kommen lassen.
Als Ergaenzung die Preise : X-ray im LA /USA 350.- Dollar. War nicht zu verhindern, weil die Reederei das Schiff umgeladen hat. Gebuehr Abholung vom Hafen zur Spedition 350,- Dollar.
Zollabfertigung war Problemlos.
Wir haben selber be/und entladen, es gab keinen Bruch. Der Transport bis vor unser Haus haette 1800 Dollar gekostet (750km). Allerdings war der Container bis Vancouver 20 Fuss etwa 2400,/Euro teuer und haette sich bei Ablieferung bis Valemoutn verdoppelt.

Allerdings war die Geschichte insgesamt sehr kompliziert. Ich werde Sie vielleicht hier im Blog veroeffentlichen.

Alles Gute

Herbert

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Peter Dambier
Peter Dambier 2. November 2009 - 11:55

Danke Peter. Wir überlegen heute schon bei jeder Anschaffung, wird es halten bis zu unserer Auswanderung, blos nicht länger. Zwei Umzüge in den letzten Jahren lassen uns die Haare zu Berge stehen. Der Lieferwagen war kleiner als ein 20 Fuss Container und wir wussten sofort wohin mit dem Inhalt.

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