Norwegen jubelt erneut in Vancouver bei den Olympischen Winterspielen

von Thomas Stuenkel

Und täglich grüßt das Murmeltier … Wie schon am Vortag dominierten auch an Wettkampftag sieben die Sportler aus Norwegen das Geschehen bei den XXI. Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver. Schon zum Auftakt des Wettkampftages waren es nicht die favorisierten Österreicher und Schweizer, die jubeln durften, sondern ein Norweger stand erneut ganz oben auf dem Treppchen. Beim Super-G der alpinen Skiläufer konnte Aksel Lund Svindal in Whistler Creekside triumphieren. Er gewann vor den US-Amerikanern Bode Miller und Andrew Weibrecht. Die favorisierten Schweizer und Österreicher spielten bei der ersten Entscheidung des 7. Wettkampftages überraschend keine Rolle. Außenseiter Erik Guay aus Kanada verpasste als Fünfter knapp die Medaillenränge.

Die norwegischen Festspiele in Vancouver setzten sich dann im Whistler Olympic Park fort. Hier dominierte erneut die nordische Skilangläuferin Margit Bjoergen, die sich bereits ihr zweite Goldmedaille und ihre dritte Medaille insgesamt bei diesen Olympischen Winterspielen in Kanada holte. In der Verfolgung über 7,5 Kilometer klassisch und 7,5 Kilometer im freien Stil setzte sich die Norwegerin Margit Bjoergen deutlich vor der Schwedin Anna Haag durch. Bronze sicherte sich die Polin Justyna Kowalczyk, die ihre triumphale Saison im Weltcup bislang mit keiner Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver krönen konnte.

Im dritten Wettbewerb des Tages ging das Gold dann überraschenderweise nach Großbritannien. Amy Williams triumphierte überraschend im Skeleton der Damen. Die Britin setzte sich nach vier Läufen im Whsitler Sliding Centre deutlich durch. Auf dem Silber- und Bronzerang landeten die beiden Deutschen Kerstin Szymkowiak und Anja Huber. Damit konnte Deutschland zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Winterspiele Medaillen im Skeleton gewinnen – und dann gleich zwei. Dies hatten sie vor allem Topfavoritin Mellisa Hollingsworth aus Kanada zu verdanken, die ihre Nerven im letzten Lauf nicht unter Kontrolle hatte und von Rang zwei auf Platz fünf zurückfiel.

Stand im Medaillenspiegel nach 37 von 86 Entscheidungen:
1. USA: 6x Gold, 6x Silber, 8x Bronze
2. Norwegen: 5x Gold, 3x Silber, 2x Bronze
3. Deutschland: 4x Gold, 5x Silber, 4x Bronze
4. Kanada: 3x Gold, 3x Silber, 1x Bronze

Thomas Stünkel

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