Gaspésie – Wilde Naturschönheit vor Kanadas Ostküste

von Clicks

Die Halbinsel Gaspésie liegt in der kanadischen Provinz Quebec und wird vom Sankt-Lorenz-Strom sowie vom Sankt-Lorenz-Golf begrenzt. Das weitläufige Eiland bezaubert Besucher vor allem durch seine äußerst beeindruckende Flora und Fauna. Um die Region zu bereisen, sollte man schon einige Tage einplanen, da man selbst mit erfahrenen Reiseanbietern nie die gesamte Attraktion der Halbinsel in zu kurzer Zeit erleben kann.

Authentische Naturperle

Gaspésie gilt seit jeher als Landstrich mit einer gewissen mystischen Atmosphäre und wird vor allem von Reisenden geschätzt, die auf der Suche nach Ursprünglichkeit, Ruhe und überwältigenden Naturschönheiten sind.

Die schroff abfallenden Felsen der Chic-Choks Berge, die zerklüfteten Küsten und das herrlich unberührte hügelige Hinterland machen Gaspésie zum absoluten Geheimtipp unter Naturliebhabern.

In den kleinen Fischerdörfchen der Insel wird der täglich frisch gefangene Lachs noch auf traditionelle Art geräuchert und dies ist nicht die einzige kulinarische Köstlichkeit, die Gaspésie zu bieten hat. Das Meer und die kristallklaren Flüsse der Halbinsel halten hier einiges an leckerem Getier bereit, so gilt die Halbinsel auch als Anziehungspunkt für Sportangler aller Nationen.

Gaspésie bietet dem Interessierten außerdem eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: der Roche Percé. Der riesige Kalksteinfelsen liegt vor der Küste des Dorfes Percé und kann bei Ebbe sogar zu Fuß erkundet werden. Der Roche Percé gilt nach den Niagarafällen als die meist fotografierte Sehenswürdigkeit Kanadas und birgt einen der größten, in einem Gewässer stehenden Bogenfelsen weltweit.

Atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt

Der Forillon-Nationalpark, der im Osten der Insel liegt, gilt seit jeher als Paradies für Tierfreunde und Vogelkundler. Bei einem Besuch dieses Park sollte man auf keinen Fall sein Fernglas vergessen. So lassen sich etwa verschiedenste Arten von Seevögeln sowie die Wale besser beobachten, die unterhalb der Marschroute gelegentlich vorbeischwimmen. Auch Schwarzbären kann man im Park hin und wieder sichten, allerdings sollte man auch hier lieber das Weitsichtgerät zum Einsatz bringen.

Ein weiterer Magnet für Hobby-Ornithologen ist die kleine Insel Bonaventure, unweit vom „Wahrzeichen“ der Insel, dem Roche Percé. Hier wurden bis dato rund 300 Vogelarten entdeckt, die auf der Insel leben, brüten oder nur Halt einlegen. Der Basstölpel ist der zahlenmäßig am häufigsten vertretene Vogel der Insel, so kann Bonaventure mit über 30.000 hier nistenden Paaren das weltweit zweitgrößte Vorkommen dieser Tiere nachweisen.

Ein weiteres Ausflugsziel stellt der Fossilienpark „Parc national de Miguasha“ dar. Im angeschlossenen Museum wird eine umfangreiche Sammlung von 400 Millionen Jahre alten Tier- und Pflanzenfossilien ausgestellt.

Sollte einem der Sinn nach Erholung stehen, empfiehlt sich ein Trip zur Chaleur-Bucht im Süden der Halbinsel. Die feinen, weißen Sandstrände und die angenehmen Wassertemperaturen der Bucht machen sie im Sommer nicht nur zu einem beliebten Erholungsgebiet der Einheimischen.

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