Hundeschlittenfahrten

von Gary Kiemle

Hunde spielten in Nordamerika die gleiche Rolle wie die Pferde in den Steppen Asiens und in Europa, wie die Kamele in Afrika, wie das Yak im Himalaya. Die Existenz der Eskimos, der Indianer im Norden des Kontinents war im Winter ohne Schlitten und ohne Hunde nicht denkbar. Im Sommer jedoch waren die Vierbeiner nutzlose Fresser und wurden nicht eben verwöhnt.
Der Motorschlitten hat die Hunde überflüssig gemacht. Obwohl es nach der Entdeckung dieses Gefährts noch lange Eskimos und Indianer gab, die der Technik misstrauten und ihre Vierbeiner nebenher laufen ließen. Das Hundeschlitten-Fahren ist zu einem Luxusartikel geworden. Viele der nicht Betroffenen  mögen diese Entwicklung bedauern. Doch sollten wir nicht vergessen, dass die Schlittenhunde ein hartes Los durchzustehen hatten, noch härter als ihre Herren.


Das ist heute anders geworden – die Hunde werden heute den ganzen Sommer über besser, „hundewürdig“ behandelt und gefüttert. Aber ein oder mehrere Teams zu versorgen, zu trainieren – das ist schon ein Fulltime-Job. Vor diesem Hintergrund werden hohe Tagessätze verständlich. Und trotz dieser hohen Preise kann von einem wirklich lukrativen Einsatz während des Winters kaum die Rede sein, denn meist gilt der hohe Einsatz einem einzigen Schlitten-Passagier.

 

Ähnliche Artikel & Themen

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie diesem zu. Datenschutzbestimmungen