Wo Wölfe heulen: Zehn Jahre in der Wildnis des Yukon

von Gary Kiemle

Es sollte nur ein Urlaub sein. Helmut Wirfler wollte sich den lange gehegten Wunsch erfüllen:
Einmal im Leben nach Kanada.
Als er das Land zum ersten Mal betrat, wusste er nicht, was ihn erwartete. Nachdem er einige Provinzen durchquert hatte, kam er in den Yukon – und das große, weite Land sollte ihn nie mehr los lassen.

Im Nordwesten des Landes entwickelte sich seine Sehnsucht nach unberührter Natur, nach Wildnis, Ruhe, Abenteuer und Freiheit. Mit dem Kanu legte er Tausende Kilometer zurück. Es folgten Jahre, in denen er bei Goldsuchern und Indianern lebte. Konnte man als Urlauber, als Tourist, einfach hier bleiben?

Zuerst war es nur eine Idee. Ein Traum. Dann wurde es Wirklichkeit. Zusammen mit seiner Frau baute er sich ein Blockhaus in der Wildnis. Von der Idee, der Planung, bis zum fertigen Haus beschreibt er, was er von Trappern, Goldsuchern und Holzarbeitern gelernt hat.
Ihre “eisigen” Erfahrungen erwarben sie in zehn langen Wintern. Acht Monate im Jahr lebten sie von der Zivilisation abgeschnitten. Nur ihre Hunde Tara und Odo waren bei ihnen.

Das tägliche Leben in der Wildnis wird in Einzelheiten beschrieben, wie es kein Tourist oder Besucher zu sehen bekommt. Jede Kleinigkeit ist wichtig für das Überleben. Neben der Härte des Alltags bleibt noch genügend Zeit, die Jahreszeiten mit der Neugier und Aufmerksamkeit eines Waldläufers zu beobachten, der seine “neue” Heimat gefunden hat.

 

 

 

 

Helmut Wirfler lebt heute am Marsh Lake im Yukon, seine Erfahrungen im Yukon hat er in einem Buch festgehalten.
Nicht nur für Auswanderer eine spannende Lektüre!
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4 Kommentare

Anne 15. April 2018 - 20:03

Ich bin zur Zeit auch im Yukon und kann sehr gut verstehen wie er von der Natur gefesselt wurde und hier bleiben wollte … es ist wirklich atemberaubend:)

Antworten
David 5. März 2018 - 17:18

Ich heule gleich ! Ich will weiter lesen !!! MAI ! MAI, das halte ich niemals aus !!!

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Rolf Kerkmann 27. Februar 2018 - 15:52

Man muss für solch in Leben geboren sein!

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Gary Kiemle 27. Februar 2018 - 16:15

Klar, ist nicht jedermanns Sache, sonst wären ja alle im Yukon! 😉

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