Kanadas Seen: Erhabene Naturparadiese

von Partner

Mit Kanada, dem riesigen Land nördlich der USA, verbindet man zu Recht unberührte Natur. Wer Ruhe und Entspannung vom stressigen Alltag sucht, ist dort genau richtig. Obwohl Kanada, hinter Russland, das flächenmäßig zweitgrößte Land der Welt ist, leben dort „nur“ 36 Millionen Menschen. Damit gibt es genug Platz, damit Mensch und Natur, wie schon vor hunderten Jahren, in Harmonie existieren können. Im Zentrum der beinahe unberührten Natur Kanadas stehen seine zahlreichen, wunderschönen Seen. Wir haben fünf außergewöhnliche Wasserparadiese zusammengestellt.

Photo by lolo, Pixabay

Traumwanderung rund um den Emerald Lake

Mitten im Yoho Nationalpark liegt der Emeral Lake. Er ist damit einer von unglaublichen 61 Seen, die sich alleine in diesem Nationalpark befinden. Er besticht nicht nur durch die türkisblaue Farbe seines Wassers, sondern wechselt seine Farbe auch noch mehrfach. Je nach Lichteinfall, Perspektive und Stunde des Tages erstrahlt der Emerald Lake in anderen Farbschattierungen. Rund um den See führt ein rund fünf kilometerlanger Wanderweg, der von Besuchern gerne frequentiert wird. Der See, der erst im Jahr 1883 zufällig entdeckt wurde, ist gleichzeitig auch eine Wasserstelle für Wildtiere.

Der Peyto Lake in den Rocky Mountains

Dieser milchige Bergsee ist ein weiterer Touristenmagnet für Naturliebhaber in Kanada. Er liegt in einem Tal des Banff National Park, inmitten der kanadischen Rocky Mountains und wird vom Wasser der ihn umgebenden Gletscher gespeist. Wer ihn schon besucht hat, ist von seiner Einzigartigkeit sofort fasziniert. Daher zählt der Peyto Lake zu den am meisten fotografierten Seen der Welt. Das feine Gesteinsmehl, das von den Gletschern in den See gespült wird, verleiht ihm seine kräftige Türkise Wasserfarbe. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach dem berühmten Bergführer Bill Peyto benannt.

Großstadtfeeling beim Lake Ontario

Der Lake Ontario ist seiner Fläche nach der kleinste der fünf großen Seen Kanadas, die alle durch Flussläufe miteinander verbunden sind. Quer durch den See verläuft die Grenze zu den USA. Der See sorgt nicht nur für das Trinkwasser der Großstadt Toronto, sondern auch für die Kühlung deren Bürogebäude.

Mit Toronto, der größten Stadt Kanadas, haben Besucher des Lake Ontario auch gleich eine Millionenstadt mit all ihren Annehmlichkeiten vor der Tür. Dort erleben Naturliebhaber einen „Kulturschock“ und können das Nachtleben mit seinen Ablenkungen genießen, bevor es wieder hinaus in die Wildnis geht. Millionen von Einwanderern haben in der Stadt schon ihr Glück gesucht, dementsprechend vielfältig ist das kulturelle und kulinarische Angebot. Selbst ein Casino hat hier seinen Platz gefunden und bietet Touristen Abwechslung von ausgedehnten Touren. Hier werden alle bekannten Casino Spiele und die populärste Variante von Poker, Texas Hold´em gespielt. Die Theaterszene ist inzwischen die drittgrößte englischsprachige. Es gibt eine 2.000 Menschen fassende Oper und eine bedeutende Literaturszene. All das ist einen Besuch wert und schärft den Blick für neue Abenteuer in der freien Natur.

Toronto ist ein gutes Beispiel dafür, dass Multikulti gut funktionieren kann. Nicht umsonst hat Sir Peter Ustinov einst über die Stadt gesagt: „Toronto ist so sauber und sicher wie ein von Schweizern geführtes New York.“

Den Lake Louise kennen nicht nur Skisportfans

Der Lake Louise in der Provinz Alberta ist nicht nur Naturliebhabern, sondern auch Skisportfans ein Begriff. Er liegt ebenfalls im Banff Nationalpark und bietet seinen Gästen zahlreiche Möglichkeiten, sich in der Natur sportlich zu betätigen. Skifahren, Klettern, Kanu-Fahren und Wandern stehen hier auf dem Programm. Oberhalb des Sees liegt der Mount Whitehorn mit dem berühmten Skigebiet Lake Louise, das regelmäßig Ski-Weltcuprennen veranstaltet. Der unübersehbare Blickfang am Ostufer des Lake Louise ist das Château Lake Louise, ein Fünf-Sterne-Hotel.

Photo by 12019, Pixabay

Der Moraine Lake ziert einen Geldschein

Im Banff-Nationalpark befindet sich auch der Moraine Lake. Dieser zählt zu den meistfotografierten Motiven in Kanada. Selbst die Gestalter der 20-Dollar Note waren von dessen Schönheit so begeistert, dass sie das Motiv auf den Geldschein druckten. Das Wasser ist smaragdgrün, diese Farbe verdankt der Moraine Lake abgeriebenen Gletscher-Partikeln. Diese reflektieren das Licht und verleihen so dem See seine charakteristische Farbe. Die Berge befinden sich hinter dem See und speisen die Naturschönheit mit Wasser. See und Berge sind natürlich ein beliebtes Ziel von Wanderern und Naturliebhabern, die gerne Fischen oder Kanu-Fahren. Profis besuchen den Moraine Lake am frühen Morgen, da ist das Licht am schönsten und die Wanderwege noch überwiegend leer.

Natur in ihrer schönsten Form

Diese fünf Seen sind nur eine kleine Auswahl der kanadischen Wasser-Naturschönheiten. Wer dieses Land besucht, wird sofort von der Unberührtheit seiner Natur gefangen genommen. Kanadas Seenlandschaft ist ein gutes Beispiel dafür, wie man diese Paradiese erhält und gleichzeitig seinen Besuchern schonend zugänglich machen kann.

 

 

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