Wohnmobilverschiffung nach Kanada

von Thomas Wöhrstein

Mit dem eigenen Wohnmobil über den großen Teich.

 

Sollte jemand mal auf die Idee kommen, so etwas wie eine Bestenliste der Traumländer für Wohnmobilreisen zu erstellen, Kanada hätte ganz sicher gute Chancen auf einen der Spitzenplätze. Herrliche Naturlandschaften, viel Platz, wenig Verkehr und Campingplätze aller Kategorien von luxuriös bis ‚wilderness like‘ machen Kanada zu einem idealen Reiseland mit dem Wohnmobil.

Natürlich kann man in Kanada Wohnmobile mieten. Für einen normalen Sommerurlaub geht das gut. Was aber tun, wenn man wie wir über viele Monate durch Nordamerika oder noch weiter reisen will und zudem ein eigenes Wohnmobil in Deutschland vor dem Haus steht? Es verkaufen, unterstellen, in Kanada ein zweites Wohnmobil kaufen, oder aber das eigene Wohnmobil von zuhause einfach mitnehmen?

Beschäftigt man sich etwas eingehender mit diesen Fragen, so stellt man schnell fest, dass tatsächlich vieles für das Mitnehmen spricht, insbesondere dann, wenn man bereits ein dafür geeignetes Mobil besitzt. Hier weiß man was man hat, auch dass man sich darin wohl fühlt und kennt seine Stärken und Schwächen. Dafür sprechen auch die relative Sparsamkeit, die bessere Qualität, die kompakte Größe und das geringe Gewicht der europäischen Wohnmobile, im Vergleich zu nordamerikanischen Modellen. Zudem hat man die einfache Möglichkeit den ganzen Hausrat, Kleider, Fahrräder, Boot, Motorrad und alles was man unterwegs zu brauchen glaubt im oder am Fahrzeug mitzunehmen.

Je nachdem welche Art von Reise man vor hat, können auf der Habenseite noch weitere Punkte dazu kommen. Wir z.B. wollten den nördlichen Teil Kanadas und Alaska intensiv bereisen und dort auch größere Strecken abseits der asphaltierten Straßen fahren können. Unser bereits vorhandenes Wohnmobil auf Basis Mercedes Vario 4×4 bot dafür ideale Voraussetzungen. Daneben war es uns sehr wichtig, möglichst autark und wenig abhängig von Campingplätzen oder anderer Infrastruktur unterwegs zu sein. Nordamerikanische Wohnmobile sind dafür in der Regel weniger konzipiert als europäische Modelle.

Gegen das Mitnehmen sprachen scheinbar der organisatorische Aufwand des Verschiffens und die Kosten, aber um das hier schon vorweg zu nehmen, nach 45.000 gefahrenen Kilometern war alleine die Treibstoff Ersparnis des sparsamen europäischen Dieselmotors im Vergleich zu den in Nordamerika bei Wohnmobilen üblichen großen Sechs, Acht oder sogar Zehnzylinder Motoren ungefähr doppelt so hoch wie die Kosten des Verschiffens.

Die Pro-Argumente waren für uns überzeugend und überwogen bei Weitem. Der Entschluss stand daher bald fest – unser deutsches Wohnmobil soll mit.

Was zunächst wie ein aufwändiges, organisatorisches Unterfangen aussieht, erwies sich nach einer Internetrecherche und ein paar Telefonaten als wesentlich einfacher als angenommen. Einige Dienstleister haben sich auf das Verschiffen von Wohnmobilen in alle Welt spezialisiert und regeln dabei für den Kunden auf Wunsch alles – vom Verschiffen über das  Versichern, die Abwicklung im Hafen, die Zollabfertigung bis hin zu Details wie passenden Gasflaschenadapter und Stromtransformator für Länder mit 110 Volt Versorgung. Natürlich lassen sich die Dienstleister den Service bezahlen, dafür bekommt man jedoch alles aus einer Hand und hat nur einen Ansprechpartner. Außerdem schicken diese Leute jährlich einige hundert Wohnmobile auf die Schiffsreise und verfügen über die entsprechende Erfahrung. Natürlich kann die Verschiffung über einen Spediteur auch alleine organisieren werden und man kann vielleicht einige hundert Euro sparen. Vergleicht man jedoch diesen ‚Aufpreis‘ mit den Gesamtkosten einer solchen Reise, erscheint diese ‚Investition‘ mehr als angemessen. Man erhöht damit beträchtlich die Wahrscheinlichkeit, dass der für die ganze Reise so wichtige rollende Untersatz unbeschadet dort ankommt wo man ihn erwartet. Zudem, und daran denkt man Monate vor Reiseantritt meist noch gar nicht, gibt es in den letzten wenigen Wochen vor dem Start einer langen Reise immer so viel zu tun, zu regeln und zu organisieren, dass man um jedes Problem froh ist, das einem abgenommen wird.

Hafen von Halifax

Letztlich entschieden wir uns für die Firma SeaBridge for Motorhomes  aus Düsseldorf, die von Hamburg und Antwerpen aus Wohnmobile nach Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und Neuseeland verschickt. Dies geschieht mittels sogenannter RoRo-Schiffe, auf die das Wohnmobil fast so einfach wie auf eine normale Fähre gefahren wird. SeaBridge arbeitet dabei mit der schwedischen Reederei Atlantic Container Lines (ACL)zusammen. Die Schiffe fahren wöchentlich immer am selben Tag nach einem festen Fahrplan, so dass man den Flug passend dazu schon lange im Voraus buchen kann. Die Fahrzeit beträgt 15 Tage wobei noch jeweils eine zweitägige Standzeit pro Hafen dazu kommt.

Nach erfolgter Buchung der Passage Hamburg – Halifax kam schon bald ein Infopacket von SeaBridge, in dem Informationen zum Anliefern des Fahrzeuges im Hamburger Hafen sowie dem Abholen in Halifax enthalten waren. Dazu gab es Erläuterungen was, wann, wo und wie vor der Abholung in Halifax zu tun sei. Dazu Vorschläge, wo man die erste Nacht im eigenen Wohnmobil verbringen kann um alles wieder an Ort und Stelle zu bringen, wo gut einzukaufen ist und wo es Gasflaschen zu füllen oder zu kaufen gibt. Kurzum, das Infopacket ließ keine Frage offen und war, wie sich später herausstellte, vollständig und genau.

Der Tag der Ablieferung rückte näher, der Rückflug von Hamburg nach München war längst gebucht als gut eine Woche vorher die überraschende Nachricht von SeaBridge kam, dass das Schiff wegen eines technischen Problems Hamburg nicht anlaufen könne und ich das Wohnmobil nach Antwerpen bringen solle. Darauf, dass so etwas in seltenen Fällen passieren kann, war vor der Buchung bereits hingewiesen worden. Der kurze Schreck und der Ärger darüber, dass der Rückflug von Hamburg so kurzfristig nicht mehr storniert werden konnte, waren schnell verdaut. Es war ja ohnehin nicht zu ändern.

Die Entfernung nach Antwerpen war praktisch die gleiche wie nach Hamburg. Der einzige wirkliche Nachteil war, dass man dort sein Fahrzeug vor der Verschiffung nicht im Hafen von einem zertifizierten Unternehmen waschen lassen konnte. Die Kanadier nehmen es mit der Sauberkeit ausländischer Wohnmobile bei der Einreise gelegentlich sehr genau. Waschmöglichkeiten gab es allerdings in der Umgebung des Hafens. Ein Vorteil von Antwerpen ist, wie wir allerdings erst viel später nach der Rückverschiffung über Hamburg wussten, dass das Zoll- und Ablieferungsprozedere hier sehr viel entspannter gehandhabt wird als im Hamburger Hafen.

Da der Preis für die Verschiffung rein nach den Außenmaßen des Fahrzeuges bemessen wird, hieß es vor der Abfahrt nach Antwerpen alles außen abzumontieren was irgendwie demontierbar war und im Innenraum seesicher zu verstauen. Der Wohnraum unseres Wohnmobils ist vom Führerhaus durch eine Türe abgetrennt und die Außentüren hinten haben ein anderes Schloss als der Fahrgastraum. Zugang muss nur zum Fahrgastraum gewährt werden, da das Fahrzeug von Hafenarbeitern auf das Schiff und wieder herunter gefahren werden muss.

Die Anfahrt nach Antwerpen verlief problemlos und auch das richtige Terminal im riesigen Hafengelände war dank guter Beschreibung gut zu finden. Alle Papiere lagen bereits bereit und so dauerte der ‚Papierkrieg‘ mit Hafen und Zoll keine 15 Minuten. Danach wurde das Fahrzeug genau vermessen und auf äußere Beschädigungen untersucht. Noch eine Unterschrift zur Bestätigung und das wars. Ein von einem Hafenangestellten bestelltes Taxi brachte mich zum Bahnhof, denn die Rückreise erfolgte per Bahn. Im Gegensatz zu Hamburg kosten Flugtickets ab Antwerpen oder Brüssel ein kleines Vermögen.

Aufgrund des technischen Problems legte die Atlantic Compass erst mit 30 stündiger Verspätung ab. Einen Tag danach kam die Rechnung von Seabridge und nach deren Begleichung die Frachtpapiere, die zum Abholen in Halifax benötigt werden.

Halifax ist eine für nordamerikanische Verhältnisse überraschend hübsche, eher kleine und sehr übersichtliche ‚Landeshauptstadt‘. Es bietet sich deshalb an, mindestens zwei oder drei Tage vor Abholung des Fahrzeuges anzureisen. So kann man das Einlaufen des Schiffes in den Hafen mit verfolgen und nach den anstrengenden letzten Tagen einfach ein wenig zur Ruhe zu kommen. In den Unterlagen von SeaBridge werden einige Möglichkeiten genannt sich in Fußgehentfernung zu Spediteur und Zoll einzuquartieren. Da diese Unterkünfte alle im Stadtzentrum liegen, gehören sie nicht gerade in die Schnäppchenkategorie. Dank des guten ÖPNV in Halifax kann man aber auch ein paar Kilometer entfernt vom Zentrum erheblich preiswerter und kaum schlechter nächtigen.

Angekommen

Bis Halifax hatte die Atlantic Compass die Verspätung fast schon wieder aufgeholt. Wir konnten es am Tag vor der Abholung natürlich nicht lassen und riskierten am übersichtlich um die Bucht von Halifax gelegenen, im Vergleich zu Antwerpen oder Hamburg winzigen, Hafen schon mal einen Blick und entdeckten zu unserer allergrößten Freude unser Wohnmobil bereits entladen auf einem Parkplatz innerhalb des hermetisch geschlossenen Hafengeländes. Am nächsten Morgen standen wir pünktlich um 8:30 Uhr vor dem Büro des Spediteurs, bewaffnet mit allen notwendigen Papieren. Die sehr freundliche und hilfsbereite Dame dort überbrachte uns dann erst einmal die ernüchternde Nachricht, dass der Zoll unser Fahrzeug noch nicht freigegeben hätte, da sie mit dem vorhandenen Schlüssel nicht in den Wohnraum gelangen konnten. Das war klar, nach diesem Schlüssel hatte allerdings auch niemand gefragt, im Gegenteil wird in den Unterlagen extra darauf hingewiesen, dass man den Wohnraum separat verschlossen haben kann. Das macht natürlich nur Sinn solange man den Schlüssel dazu nicht mit abgibt. Wenn wir das gewusst hätten, wäre am Tag zuvor genügend Zeit gewesen den Wohnraumschlüssel beim Spediteur vorbei zu bringen. Das taten wir jetzt und hatten damit einen weiteren Tag Zeit die wirklich schnuckelige kleine Hauptstadt von Nova Scotia mit ihren ganz unamerikanisch wirkenden Straßencafés und urigen Kneipen zu erkunden. Am nächsten Morgen war zum Glück alles klar und nach Zahlung der Hafen- und Agentengebühr ging es zum nur 10 Gehminuten entfernt gelegenen Zoll. Auch hier ging alles sehr schnell, ein paar Kopien, Unterschriften, Stempel und das war’s. ‘Good bye, have a safe trip‘. Im Taxi fuhren wir weiter zum Hafen. Auch hier nur freundliche, gut gelaunte Menschen. Ausgestattet mit Besucherausweisen und gelber Sicherheitsweste durften wir das Hafengelände betreten. Ein Hafenarbeiter fuhr uns zum Bürogebäude am Kai und ein paar Unterschriften später standen wir glücklich vor unserem unbeschadet angelieferten Gefährt. Ein kurzer Kontrollrundgang, eine letzte Unterschrift und dem Pilot Car folgend ging es zurück zum Hafenausgang. Die Schranke öffnete sich und wir waren frei, frei für die ganz große Reise. Ein sagenhaftes Gefühl!

Auf dem Parkplatz unmittelbar vor dem Hafenausgang richteten wir uns im Wohnmobil erst mal wieder häuslich ein, bevor es zum Großeinkauf ging. Unsere Gasflaschen hatten wir daheim gelassen wohl wissend, dass die kanadischen Behörden vor der Rückverschiffung eine vollständige Entleerung und eine sehr teure Spülung verlangen, falls man Gasflaschen mit zurück verschiffen will. Dieses Problem wollten wir nicht haben auch nicht jenes, dass die hier unbekannten deutschen Gasflaschen nicht überall gerne gefüllt werden.

Während die meisten anderen mit verschifften Wohnmobile sich schnellstmöglich auf den Weg gen Westen machten, umrundeten wir auf der kleinen, malerischen Küstenstraße zuerst Nova Scotia und fuhren dann weiter nach Neufundland um über den Labrador Highway zurück nach Quebec und danach erst weiter nach Westen zu gelangen. Unserer Meinung nach der wesentlich bessere, weil landschaftlich viel schönere und spannendere, Start einer langen Nordamerikareise – zumindest dann, wenn es jahreszeitlich passt.

On the road

Gut acht Wochen vor unserer Heimreise buchten wir bei SeaBridge die Rückverschiffung unseres Wohnmobils nach Hamburg. Das Prozedere war identisch mit dem der Anreise. Beim jetzt schon bekannten Spediteur in Halifax erledigten wir den Papierkram und weiter ging’s jetzt gleich zum Hafen. Der Zoll interessiert sich für ausreisende Wohnmobile nicht. Mit Besucherausweis um den Hals und gelber Sicherheitsjacke an folgen wir dem Pilotcar zum Bürogebäude am Kai. Auch hier erneut genaues Vermessen und Inspizieren des Fahrzeuges auf äußere Beschädigungen, Unterschrift hier und Namenskürzel da, fertig. Mit unserem vor dem Hafen geparkten Mietwagen ging‘s zurück in die Stadt, da wir noch ein paar Tage in der Umgebung bleiben wollten.

Diesmal erreichte das Schiff fahrplanmäßig den Hamburger Hafen. Per Taxi fuhr ich vom Hotel zum Zollgebäude. Nach der Freigabe durch den freundlichen Zollbeamten ging‘s zu Fuß zum zwei Kilometer entfernt gelegenen Terminal O’Swaldkai. Sicherlich auch bedingt durch die Größe der Anlage im Vergleich zum kleinen Halifax verläuft die Prozedur hier wesentlich strenger und formeller, letztlich aber auch problemlos. Am Fahrzeug ist alles klar, schnell noch die Nummernschilder dran und los geht’s zurück zum Ausgangspunkt, wo die Reise fast zwei Jahre zuvor begonnen hatte.

zurück im Hamburger Hafen

Als Resümee dieser Reise können wir jedem, der bereits ein geeignetes Wohnmobil besitzt und länger als zwei Monate in Nordamerika unterwegs sein möchte, die Verschiffung gerade ins unkomplizierte Halifax nur empfehlen. Neben den faktischen Vorteilen hatten wir viel Spaß mit den aufgeschlossenen Kanadiern und US Amerikaner, die oft wissen wollten, was es mit dem unbekannten Typ Wohnmobil und dem fremden Nummernschild auf sich hat. Auf diese Weise haben wir interessante Gespräche geführt und nette Bekanntschaften gemacht. Für Leute, die nicht so viel Zeit haben, gibt es vielleicht die Möglichkeit sich die Kosten für die Verschiffung mit Freunden oder Familienmitgliedern zu teilen, die das Wohnmobil in Kanada übernehmen und danach selbst die Rückverschiffung nach Europa organisieren.

Unsere Pläne für die nächste Amerikareise im eigenen Wohnmobil sind jedenfalls schon gemacht. Im Sommer 2018 geht’s wieder los, dann endlich mit ‚open End‘.

Thomas Wöhrstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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38 Kommentare

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Silvio 14. August 2019 - 07:41

Hey
Wie ist das den wenn man auf einem Campingplatz steht, gibt es dort Adapter auf die außen Strom Einspeisung? Oder wie funktioniert das? Brauch ich dazu nur diesen Stromtransformator?

Liebe Grüße Silvio

Antworten
Thomas
Thomas 19. August 2019 - 14:11

Hallo Silvio,
Adapter in dem Sinne, die das europäische System auf das nordamerikanische umwandeln, gibt es nicht. Natürlich auch nicht die Umtransformation von 110 zu 220 Volt. Entweder man baut sich schon daheim ein Ladegerät ein das beides kann oder man kauft sich den z.B. von Seabridge angebotenen Transformator. Den gibt es übrigens gelegentlich auch bei Ebay günstig zu kaufen.
Längst nicht jeder Zeltplatz in Nordamerika hat Stromanschlüsse. Die privaten Plätze haben das natürlich alle aber die staatlichen, die meist die schöneren und preiswerteren Plätze z.B. in den National- oder State Parks sind, haben längst nicht immer Strom am Platz.

Viele Grüße
Thomas

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Thomas
Thomas 10. Mai 2019 - 16:31

Hallo Thomas,
in der Tat, Fahrzeuge die älter als 15 Jahre sind können ohne technische Anpassung an die kanadischen Vorschriften eingeführt werden. Sie müssen dazu von einem vereidigten Sachverständigen in Kanada geschätzt und danach verzollt werden. Auch die Mehrwertsteuer wird fällig. Das kann sich auf lange Sicht lohnen da die dann mögliche kanadische Versicherung weit preiswerter ist als eine Versicherung für ausländische Fahrzeuge (z.B. über Seabridge). Wir haben z.B. unsere Ente (2CV) (siehe Bericht in diesem Forum https://www.kanadaspezialist.com/2016/05/26/zugvoegel-mit-der-kanada-ente-unterwegs-in-nova-scotia/9010/ ) eingeführt was ziemlich problemlos möglich war.
Herzliche Grüße
Thomas

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Thomas 8. Mai 2019 - 02:43

Hallo Thomas
Eine sehr informative Seite ist das hier. Du schreibst in einem Artikel, ältere Wohnmobile (>15 Jahre) könnten importiert werden. Hast du dazu nähere Informationen?
Wir reisen am Freitag nach Winnipeg, um dann 5 Wochen mit unserem Wohnmobil durch Manitoba zu reisen. Unseren mittlerweile 18 Jahre alten Sprinter hatten wir in Winnipeg untergestellt. Offiziel importiert ist er aber nicht.
Herzliche Grüße Thomas

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Thomas
Thomas 5. April 2019 - 09:27

Hallo Stef und Elsbeth,
da ist es ja gar nicht mehr lange hin bis zur Verschiffung. Ich kenne die aktuellen Zollvorschriften nicht genau würde es aber in keinem Fall ‚drauf ankommen lassen‘. Das lohnt sich in gar keinem Fall gerade wenn man nach Halifax verschifft. Halifax gilt in Kanada als eine ‚grüne Stadt‘. Selbst anspruchsvolle deutsche Konsumenten finden dort qualitativ hochwertige regionale Bioprodukte und darüber hinaus alles was das Herz begehrt. Selbst guter Filterkaffee ist inzwischen kein Problem mehr. Lebensmittel sind in Kanada zwar ein gutes Stück teurer als in Deutschland aber das kann man durch die paar Dinge die man vielleicht mitnehmen könnte ohnehin nicht kompensieren. Immerhin ist der Wechselkurs des kanadischen Dollars zum Euro gerade günstig für uns.
Viel Spaß auf eurer Reise!
Thomas

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Stef und elsbeth 2. April 2019 - 18:49

Hallo Thomas
danke für den tollen Bericht. Wir verschiffen unsere Emma Vario 512 am 18.April von Antwerpen nach Halifax. Was für uns nicht ganz klar ist, welche Lebensmittel wir im Camper lassen dürfen. Fleisch Gemüse etc. ist klar nein, doch so Grundnahrungsmittel wie Mehl Reis Teigwaren Gewürze Kaffee Tee Öl Essig na ja was man halt so hat wenn man im Camper lebt. Wir leben seit zwei Jahren im Camper und haben bis jetzt vorallem viele Länder in Europa bereist und nun geht’s für längere Zeit nach Kanada USA und Südamerika.
Vielen Dank für deine Antwort und liebe Grüsse aus der Schweiz
Stef und Elsbeth

Antworten
Thomas
Thomas 25. Januar 2019 - 15:34

Lieber Michael,
das ist gut möglich. Die nordamerikanischen Gasflaschen sine etwas ‚dicker‘ als die deutschen. Ich hatte mir das Gasflaschenfach in unserem Wohnmobil entsprechend deren Größe 5 kg 46 cm hoch, 33 cm Durchmesser und 12 kg 61 cm hoch und 33 cm Durchmesser umbauen lassen. Somit hatten wir kein Problem. Leute die mit deutschen Gasflaschen bzw. Tankflaschen (natürlich mit US Adapter) unterwegs waren haben uns berichtet, daß die Flaschen manchmal problemlos gefüllt wurden und anderenorts dann wieder die Befüllung aus Sicherheitsgründen abgelehnt wurde. Das gilt sowohl für Kanada als auch für die USA. In Mexiko sieht man das dann lockerer. Es ist sicherlich die bessere Lösung nordamerikanische Flaschen zu benutzen falls diese durch die Türe des Gasflaschenkastens passen. Ggf. läßt sich die Türe auch noch etwas verbreitern denn es geht wirklich nur um wenige Zentimeter.
Viel Spaß und gute Reise!

Grüße

Thomas

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Michael Kuly 24. Januar 2019 - 11:34

Hallo Thomas,
wir verschiffen unser Wohnmobil im Mai nach Kanada. Im Moment stellt sich für uns noch die Frage der Gasversorgung. Die nordamerikanischen Flaschen passen wahrscheinlich nicht in unser Gasfach. Bekommt man aktuell deutsche 5kg-Flaschen aufgefüllt, oder ist es besser einen portablen Gastank zu kaufen?

Viel Grüße und vorab vielen Dank
Michael

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Jens-Uwe Beyer 2. Januar 2019 - 08:22

Hallo Thomas,
vielen Dank für den detaillierten und motivierenden Artikel. … und ersteinmal : frohes neues Jahr !
Nach 2 Reisen im eigenen Wohnmobil in Südamerika, wollen wir nun den nordamerikanischen Kontinent bereisen. Halifax ist auch nach deinen Schilderungen bestimmt ein guter Einstieg ! Wir möchten aber nicht in einem Stück Kanada, Alaska und USA bereisen, sondern zwischendurch immer mal wieder zurück in die Heimat. Nun lese ich hier und da über die Maximalzeit von 12 Monaten Aufenthaltsrecht für das Fahrzeug sowie das Verbot, ohne sein Fahrzeug ausreisen zu dürfen. Wie sind deine praktischen Erfahrungen dazu – jenseits der theoretischen Anforderungen ? Für ein paar Hinweise aus deiner Sicht -gerne auch per Mail- wäre ich seeehr dankbar.
Gruß Uwe

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Thomas 1. April 2018 - 14:15

Hallo Ingolf,
Gasflaschen gibt es in den Baumärkten (wo man sie oft auch nachfüllen lassen kann) und auch im Walmart. Im Walmart kann man allerdings nur volle Flaschen kaufen und oft sind dort auch nur die ‚kleinen‘ Flaschen vorrätig (entsprechend unserer 5 kg Flaschen). Wir haben unsere große Flaschen im Home & Hardware Baumarkt gekauft, eine Kette die man überall in Kanada findet. Mit Gas hat man sowohl in Kanada als auch in den USA nie ein Problem. Man kann auch an vielen Tankstellen ‚Propane‘ nachfüllen. Das US-System ist identisch mit dem kanadischen, die Mitnahme über die Grenze kein Problem.
Viel Spaß in Nordamerika und beste Grüße

Thomas

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Heike 26. März 2020 - 22:00

Hallo,
kannst du bitte verraten wie die Maße deines Wohnwagen circa sind und wie viel eine Überfahrt ( von Hamburg nach Halifax) mit allem drum und dran ca. gekostet hat? Sind grad am Planen bzgl Anschaffung, Zukunft, Reisen usw. Eine ungefähre Richtung vom Preis wäre sehr hilfreich.
liebe Grüße Heike

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Thomas
Thomas 30. März 2020 - 12:39

Hallo Heike,
wir haben für unseren Mercedes Vario 4×4 mittlerer Radstand, hohes Dach, d.h. 6,33 Länge, 2,20 Breite, 3,06 Meter Höhe ergibt 42,61 m³ insgesamt 2.546,37 Euro pro Strecke bezahlt. Jeder Zentimeter Außenabmessungen zählt. Daher außen alles abmontieren was geht.
Viele Grüße

Thomas

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Ingolf 1. April 2018 - 10:20

Hallo Thomas,
habe noch kurze Fragen zu den Gasflaschen.

Wo kauft man diese in Halifax (Baumarkt, Walmart)?
Werden die wie bei uns getauscht oder läßt man sie wieder füllen.
Kann man in Kanada gekaufte Gasflschen in die USA mitnehmen und dort weiternutzen?

Danke schon einmal für eine Antwort und viele Grüße
Ingolf

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Thomas 23. März 2018 - 21:45

Hallo Konstanze,
die Verschiffungskosten berechnen sich nach dem Volumen des Wohnmobils – Länge x Höhe x Breite. Wir haben für unser mittelgroßes Wohnmobil rund 2500 Euro bezahlt inkl. Seefrachtversicherung. Die Wohnmobilversicherung kommt da dann noch dazu, das ist richtig. Diese berechnet sich nach Wert und Aufenthaltsdauer.
Viel Spaß in Kanada und
Grüße

Thomas

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Konstanze Quirmbach 23. März 2018 - 11:40

Hallo Thomas,
noch mal eine Rückfrage: Ist der genannte Preis von 2.500 Euro one way? Es wären dann insgesamt 5000 Euro für die Verschiffung, richtig? Und wenn ich es richtig verstehe, dann kommt die Versicherung noch dazu, korrekt?
Vielen Dank für eine kurze Antwort – wir möchten gerne im Sommer für drei Monate nach Kanada.
Konstanze

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Ricardo Almeida 25. Januar 2018 - 21:02

Wir verschiffen Dein Wohnmobil in fast jeden Hafen dieser Welt und zurück

– persönlicher Service vor Ort
– maßgeschneidertes Angebot mit Festpreisgarantie
– nur Direktverbindungen mit namhaften Reedereien

Besuch uns auf unserer neuen Webseite:

http://www.caravan-shippers.com

Wir freuen uns auf eure Anfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Ricardo Almeida

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Thomas 26. Januar 2018 - 17:08

Hallo Herr Almeida,
das ist eine gute Nachricht! Vielen Dank dafür. Können Sie als Service für Ihre Kunden auch eine Haftpflichtversicherung vermitteln? Das scheint derzeit nämlich ein größeres Problem zu sein wenn man über Halifax nach Nordamerika einreist. Wir werden voraussichtlich im Spätsommer nach Halifax verschiffen. Ich komme dann auf Sie zu.
Beste Grüße
Thomas Wöhrstein

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Ricardo Almeida 30. Januar 2018 - 23:54

Hallo Hr. Wöhrstein,

wir arbeiten mit einer Firma aus Hamburg zusammen, die sich auf diese Art von Versicherungen spezialisiert hat:

http://www.tourinsure.de

Diese kann ich Ihnen mit ruhigem Gewissen empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Ricardo Almeida

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Karin 4. Dezember 2017 - 11:19

Hallo Thomas,
vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich hätte auch ein paar Fragen an dich bitte (Mein Mann und ich möchten ab Sommer/Herbst 2018 für 12-15 Monate mit dem eigenen Campervan Kanada & U.S.A. bereisen).

1. Weißt du schon was Neues bzgl. einer Alternative für die Autoversicherung statt der teuren über Seabridge?

2. Uns wurde gesagt, dass man mit einem ausländischen Auto nicht länger als 12 Monate in Kanada & U.S.A. bleiben darf, außer man reist nach Guatemala aus und wieder ein. Wie handhabt ihr das?

3. Wie ist das mit dem Führerschein? Wenn wir in den einzelnen Provinzen nicht so lange bleiben, brauchen wir dann trotzdem kanadische Führerschein pro Provinz?

Vielen Dank vorab schon für die Hilfe und viele Grüße aus Niederösterreich

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Thomas 4. Dezember 2017 - 20:03

Hallo Karin,
freut mich, wenn dir der Bericht gefallen hat.
Versicherung ist schwieriger geworden seit die Nowag Versicherung ihren Betrieb eingestellt hat. In der Winter-Ausgabe 16/17 der Reisezeitschrift Explorer fand ich folgende aktuelle Möglichkeiten: Der amerikanischen Versicherer Thum Insurance, dazu The Sunrise Group und die Progressive Versicherung. Leider standen keine Adressen mit dabei aber die lassen sich sicherlich heraus finden. Es ist schade, daß zu diesem Thema die großen europäischen Automobil-Clubs nichts unternehmen. Die könnten hier wenigstens ihren Mitgliedern bei der Versicherungssuche helfen bzw. Partnerversicherungen in Nordamerika anbieten.
Den Führerschein tauschen braucht man nicht obwohl es z.B. bei der Suche nach einem Versicherer von Vorteil sein könnte.
Alles Weitere ist etwas komplexer und der Antwortkasten hier zu klein. Dazu melde ich nochmal separat per Mail.
Viele Grüße

Thomas

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Karin 4. Dezember 2017 - 20:42

Vielen Dank für die ausführlichen Infos, Thomas!

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Elvi Moog 3. Dezember 2017 - 09:32

Lieber Thomas,
habe mit großem Interesse deinen Reisebericht gelesen und würde gerne wissen, ob man auch als alleinreisende, ältere Frau mit eigenem, kleinen Womo (Ducato, 5.40m) Kanada ohne Gefahren bereisen kann. Bin gespannt auf deine Antwort.
Viele Grüße

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Thomas 3. Dezember 2017 - 12:48

Liebe Elvi,
da hätte ich überhaupt keine Bedenken. Kanada ist ein, in jeder Hinsicht, sehr sicheres Reiseland auch für allein reisende Frauen. Dazu kommt, daß die Kanadier sehr selbstlos und hilfsbereit sind, sollte man unterwegs mal ein Problem haben. Die Kandierinnen sind sehr emanzipiert und du wirst zweifellos auch andere allein reisende Damen treffen. Verglichen beispielsweise mit Südwest-Europa haben wir uns in Kanada und auch in den USA immer sehr sicher gefühlt.
Wenn du vor hast deinen Ducato nach Halifax zu verschiffen und in Kanada eine längere Zeit zu reisen, kann ich dir dazu guten Gewissens raten. du wirst es sehr genießen.
Viele Grüße

Thomas

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Sven 24. Oktober 2017 - 18:18

Hallo Thomas,
Ich habe deinen Bericht durch die Suche Vario 4×4 gefunden. Wir haben selbst einen Vario und planen in einiger Zeit eine Reise durch Kanada von Ost nach West und natürlich in die USA. Ich stelle mir die Frage wie der Vario die lange Reise technisch gemeistert hat. Gab es große Probleme? Wir lieben unseren Vario!!
Grüße aus Lüneburg.
Sven

Antworten
Thomas Wöhrstein
Thomas Wöhrstein 25. Oktober 2017 - 10:14

Hallo Sven,
unser Vario hat auf den ca. 45.000 km praktisch überhaupt keine Probleme gemacht. Es gab nur einen einzigen Werkstattaufenthalt in Kanada wo der Kupplungsgeber vorsorglich ausgetauscht wurde. Das war aber keine große Sache und in 40 Minuten erledigt. Das Ersatzteil hatte ich mir aus Deutschland schicken lassen. Anders als man das oft liest hatten wir keinerlei Probleme mit dem schwefelarmen Diesel in Kanada. Es kann aber sicherlich nicht schaden wenn man dem Motor bei jeder Betankung einen Schluck Additiv mitgibt. Als einzige Vorsorgemaßnahme für die teilweise schlechte Dieselqualität in Nordamerika hatte unser Vario einen zusätzlichen Wasserabscheider eingebaut bekommen. Dieser hat sich sehr bewährt.
Fährt man viel auf Schotterstraßen kann es auch nicht schaden vorab den Unterbodenschutz zu erneuern. Insgesamt waren wir mit unserem Vario hochzufrieden und werden ihn auch 2018 wieder mit ‚rüber‘ nehmen.
Viele Grüße

Thomas

Antworten
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Naomi 10. August 2017 - 21:34

Hallo Thomas, was hat euch das Verschiffen des Wohnmobils gekostet? Lieben Gruß, Naomi

Antworten
Thomas
Thomas 11. August 2017 - 16:34

Liebe Naomi,
die Verschiffung hat ca. 2.500 Euro gekostet. Das hängt aber ganz individuell von der Größe des Wohnmobils ab.
Viele Grüße

Thomas

Antworten
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Naomi 15. August 2017 - 23:43

Hallo Thomas, danke für deine Antwort! Da wir eh noch kein Wohnmobil haben, werden wir wohl dann doch erst in Kanada eines kaufen. Liebe Grüße, Naomi

Antworten
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Reber 8. August 2017 - 10:03

Hallo wie Lange dauert die Schifffahrt Amsterdam nach Kanada und was ist so der Preis?

Gruss Kurt

Antworten
Thomas
Thomas 11. August 2017 - 16:39

Hallo Kurt,
die Passage dauert ca. 15 Tage. Dazu kommen jeweils zwei Tage in Abfahrts- und Ankunftshafen (wie im Bericht beschrieben). Die Kosten hängen von der Größe des Fahrzeuges ab und werden pro Kubikmeter berechnet. Man sollte also versuchen außen alles abzumontieren was geht und Sinn macht – also z.B. Fahrradständer, Dachgepäckträger etc. und für die Überfahrt seesicher im Innenraum zu deponieren. Die jeweiligen Anbieter stellen im Internet Kostenrechner zur Verfügung mittels derer man die Kosten für sein Fahrzeug genau berechnen kann. Ein Anruf dort kann auch nie schaden.
Viele Grüße

Thomas

Antworten
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Micha Thienemann 28. Februar 2017 - 15:40

Sehr aufschlussreicher Bericht, der sich toll liest. Sind auch gerade am Recherchieren wegen Verschiffung eines VW-Busses und Stehenlassen in Kanada zwecks weiterer Reise im Folgejahr (zwecks Zeit…). Kannst Du was über die Versicherung des WoMos in Kanada sagen? Wir finden immer nur Infos für eine wahnsinnig teure Versicherung, die man nur bekommt, wenn man über USA einreist.

Antworten
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Thomas 2. März 2017 - 00:22

Hallo Micha,
wir hatten die ersten Monate über den Agenten von Seabridge versichert, was sehr einfach allerdings nicht gerade billig ist. Mit Eintritt in die USA haben wir dann zu NOWAG Versicherung in Rodgau gewechselt, die eine wesentlich preiswertere Police anbieten konnten. Leider ist Herr Nowag 2015 gestorben, so daß dieser einfache Weg jetzt wohl nicht mehr funktioniert. Herr Nowag hatte allerdings auch ’nur‘ die Versicherung über die
Risk Specialty Chartis
PCG 0061855273
Insurance Agency
503 Carr Road
Wilmington, DE 19809
vermittelt. Ich würde daher erst mal versuchen die Versicherung direkt anzusprechen. Das Thema wird im Netz aus in verschiedenen Foren diskutiert wie z.B. im Panamerica-Forum. Hier wird z.B. die Möglichkeit Clements worldwide Insurance genannt sowie Sather’s Insurance Service. Zu den Kosten kann ich nichts sagen da ich beide Anbieter nicht kenne. Die Autoversicherung ausländischer Fahrzeuge in Nordamerika ist leider ein leidiges Thema, die Kosten schwer nachvollziehbar da das Risiko bei der geringen Verkehrsdichte dort und den rücksichtsvollen und defensiven Fahrern gerade für jemanden der an den deutschen Verkehr gewöhnt ist, gering erscheint. Wir z.B. hatten in knapp zwei Jahren keine einzige ‚brenzlige‘ Situation.
Falls das Wohnmobil älter als 15 Jahre sein sollte gibt es die Möglichkeit das Fahrzeug nach Kanada zu importieren. Das haben wir z.B. mit unserem 2 CV gemacht (siehe Bericht in diesem Forum mit der Ente durch Nova Scotia). Dann ist die Versicherung richtig billig. Aber das macht natürlich nur Sinn wenn das Fahrzeug längere Zeit in der Region bleiben soll. Dies ist ein komplexes Thema wie auch der Verbleib des Fahrzeuges über längere Zeit im Land. Die Textbox hier reicht dazu sicher nicht aus, daher bitte ggf. direkt über meine Mailadresse Kontakt aufnehmen falls darüber hinaus noch Informationsbedarf bestehen sollte.
Viele Grüße
Thomas

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Hans Gerd Ingenstau 30. Dezember 2016 - 22:47

Toller Bericht!!
Wollen vielleicht 2018 dort hin und unser eigenes WOMO mitnehmen.
Werden dann auch mal hier Erlebnisse mitteilen…

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Renate Baggenstos 12. Oktober 2016 - 14:30

Danke für den tollen Bericht, zumal ich solch eine Reise für 2018 vorbereite. Sicher kommen noch ein paar Fragen!?!?

Antworten
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Thomas 13. Oktober 2016 - 11:44

Natürlich, kein Problem, ich helfe gerne wenn ich kann. wir werden voraussichtlich 2018 auch wieder verschiffen …

Antworten
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heribert joppich 2. August 2016 - 15:33

Heribert Joppich
Toller Bericht! Da kann man auf die Idee kommen, es selbst mal zu versuchen.

Antworten
Marc Lautenbacher
Marc Lautenbacher 25. Juli 2016 - 05:30

Lieber Thomas,
Du machst einem richtig Lust aufs Wohnmobil. Da ich bereits in Kanada wohne, kommt es für mich jedoch weniger in Frage. Dennoch interessanter Bericht und wenn Du 2018 nochmal in QUÉBEC-Stadt vorbeikommen willst, komm doch auf einen Kaffee vorbei.
Herzliche Grüsse vom ehemaligen Münchener in die alte Heimat !
Marc Lautenbacher (Québec/Canada)

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Gary Kiemle
Gary Kiemle 24. Juli 2016 - 17:00

Toller und interessanter Bericht! Vielen Dank.

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